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Dating-Mythen endgültig begraben, Teil 2

Im ersten Teil dieser Serie haben wir uns die weit verbreiteten Mythen vorgenommen, die sich um den ersten Eindruck und das Kennenlernen von Frauen ranken. Dabei haben wir festgestellt: Du musst weder Millionär noch Hobby-Therapeut sein, um bei Frauen anzukommen. Was wirklich zählt, ist Echtheit. Und einer der wirksamsten Wege dorthin ist, die Mythen rund um Dating und Anziehung als das zu erkennen, was sie sind: Märchen.

Heute setzen wir genau da an. Krempel die Ärmel hoch, denn jetzt geht es darum, Fakten von Fiktion zu trennen, damit du beim Kennenlernen nicht länger gegen unsichtbare Mauern läufst, die nur in deinem Kopf existieren.

Welche Mythen sabotieren deine Chancen beim Kennenlernen?

Mythos 1: Es gibt einfach nicht genug Single-Frauen

Diesen Satz habe ich unzählige Male von Männern gehört, die seit Jahren Single sind. Ihre Begründung: Alle interessanten Frauen seien doch längst vergeben. Und genau dieser Gedanke dient dann als Ausrede, das Thema Dating komplett abzuhaken.

Kommt dir das bekannt vor? Hast du auch das Gefühl, dass für die vielen Single-Männer da draußen schlicht zu wenige Single-Frauen übrig sind? Dann hör sofort auf, so zu denken. Allein in Deutschland leben Millionen ungebundener Frauen, und statistisch gesehen sind darunter garantiert eine, vier oder zwanzig, die hervorragend zu dir passen würden.

An diesem Mythos ist nicht ein einziges Körnchen Wahrheit dran. Kein Fakt der Welt stützt ihn. Also steh auf und fang an, aktiv nach deiner nächsten Freundin zu suchen, oder wenigstens nach einem netten Date. So schwer kann das nicht sein, wenn so viele Single-Frauen um dich herum leben.

Mythos 2: Du bist zu durchschnittlich, um bei Frauen zu landen

Das ist wahrscheinlich das größte Hindernis, das sich ein Mann auf der Suche nach einer Partnerin selbst in den Weg stellen kann. Ich habe Männer erlebt, die sich so gnadenlos schlechtgeredet haben, als sähen sie aus wie ein Troll aus dem Märchenbuch. In Wirklichkeit waren das ganz normale, sympathische Typen, denen schlicht das Selbstvertrauen fehlte, auf Frauen zuzugehen.

Rein statistisch wird nur ein winziger Bruchteil aller Frauen jemals einen Mann daten, der aussieht wie ein Hollywood-Star. Diese Männer haben in der Gen-Lotterie gewonnen, dagegen lässt sich nicht argumentieren. Aber Frauen wissen genauso gut wie Männer: Wer auf Perfektion besteht, riskiert Jahre der Einsamkeit. Kein vernünftiger Mensch bleibt freiwillig allein, nur weil fast hundert Prozent der verfügbaren Männer nicht wie ein Kinoheld aussehen.

Ich habe mit eigenen Augen erlebt, wie völlig durchschnittlich aussehende Männer wunderbare Frauen für sich gewonnen haben, allein durch ihre selbstbewusste, entspannte Ausstrahlung. Die meisten dieser Männer haben sich schlicht nicht darum geschert, dass sie keine Modelmaße hatten. Sie wollten flirten, sich unterhalten, eine gute Zeit haben. Und genau das hat funktioniert: Sie sind regelmäßig mit einem Lächeln und einer neuen Telefonnummer nach Hause gegangen.

Bevor du dir also das nächste Mal einredest, dass du “nicht das Zeug dazu hast”: Denk an all die optisch unspektakulären Männer dieser Welt, die gerade zufrieden neben ihrer Partnerin aufwachen. Und dann schau auf deine eigenen Stärken und deine Persönlichkeit. Ich bin sicher, da ist mehr als genug vorhanden.

Mythos 3: Frauen kennenzulernen kostet Unmengen an Zeit und Energie

Auch dieser Mythos hat über Jahrzehnte unzählige Männer in die Passivität getrieben. Spätestens seit dem Aufstieg der selbstbewussten, modernen Frau haben viele Männer Respekt, teils sogar Angst davor entwickelt, auf erfolgreiche Frauen zuzugehen, die genau wissen, was sie wollen.

Die Wurzel dieses Mythos ist in Wahrheit Unsicherheit. Männer sind deutlich öfter verunsichert, als wir zugeben möchten. Wenn du in deinem Alltag, etwa im Job, einfach niemanden kennenlernst (und im Berufsleben stecken die meisten Männer nun einmal jahrelang fest), dann musst du keine Wunder vollbringen. Du musst nur deine Strategie ändern und dorthin gehen, wo Menschen unterwegs sind, die zu dir passen.

Ein Beispiel: Ich kenne einen Mann, der regelmäßig in seiner Lieblingsbuchhandlung unterwegs ist, weil er Frauen mag, die gerne lesen. Und wo trifft man lesebegeisterte Frauen? Genau. Er hat sich schlicht den perfekten Ort ausgesucht, um Menschen mit einem gemeinsamen Interesse zu begegnen.

Wenn du strategisch klug vorgehst, brauchst du weder endlose Stunden noch übermenschliche Anstrengung, um interessante Frauen kennenzulernen. Glaub mir: Sie sind längst da, in deiner Stadt, in deinem Umfeld. Du musst ihnen nur begegnen wollen.