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Flirten

Flirten wie ein Profi, Teil 2

Wie flirtest du so, dass es fast sofort wirkt?

Im ersten Teil dieser Serie ging es um zwei Techniken: schonungslose Ehrlichkeit und die Kunst, dich augenzwinkernd selbst als Traummann aus dem Rennen zu nehmen. Die erste Technik funktioniert, weil sie die üblichen Abwehrreflexe gegen Flirtversuche umgeht und dir ein kleines Zeitfenster öffnet, in dem du dein Date beeindrucken und zeigen kannst, dass du tatsächlich eine gute Wahl bist.

Die zweite Technik geht den umgekehrten Weg: Statt deine Anziehung direkt auszusprechen, machst du dich mit einem Augenzwinkern selbst klein und nutzt dabei aus, dass unser Unterbewusstsein Aussagen vor allem im Kern versteht. “Ich bin kein guter Partner” kommt unterschwellig als “Ich bin eigentlich ein ziemlich guter Partner” an.

Heute schauen wir uns die nächsten Strategien genauer an, mit denen du erfolgreich flirtest und echte Anziehung aufbaust. Los geht’s!

1. Wähle den richtigen Moment

Flirten ist ein Verhalten, das nicht an jedem Ort und in jeder Situation funktioniert. Wenn du zum Beispiel mit einer attraktiven Kollegin flirten willst, kann es gut sein, dass sie für deine Anspielungen gerade gar nicht empfänglich ist: Termindruck, volle To-do-Liste, Sorge vor Getuschel im Büro.

Die beste Zeit zum Flirten sind Partys und andere entspannte Situationen, in denen niemand Pflichten oder Aufgaben erfüllen muss.

Psychologen kennen den engen Zusammenhang zwischen Ort und Verhalten schon lange: Sobald ein Mensch auf einer Party, in einer Bar oder irgendwo ist, wo weder Job noch familiäre Verpflichtungen präsent sind, kann sich sein Verhalten deutlich verändern. Die “verschlossene” Kollegin kann zur Stimmungskanone werden, sobald sie von Verpflichtungen und Verantwortung befreit ist.

Wenn eine Kollegin im Büro also unnahbar wirkt, liegt das oft schlicht daran, dass sie dort gar nicht im Modus für Flirts ist. Lade sie lieber zu einem Date ein, bei dem sie entspannen kann. Denk voraus und plane, wenn du es mit einer scheinbar unerreichbaren Frau zu tun hast!

2. Hab Spaß dabei

Flirten kommuniziert nicht nur deine Absicht, es löst beim Gegenüber auch eine ganze Kaskade starker Emotionen aus.

Diese plötzliche Gefühlswelle kann dein Date ins Grübeln bringen: Sie denkt zu viel nach oder wird misstrauisch. Deshalb musst du dafür sorgen, dass dein Flirten ausschließlich mit positiver Absicht und positiven Emotionen verknüpft wird.

Der wirksamste Weg dahin: Gestalte das Date so unterhaltsam wie möglich und zeige ganz offen, dass du selbst Spaß am Flirten hast.

Falls dein Date zwischendurch negative Gedanken über dich oder deine Flirtversuche hat, werden diese von deiner guten Laune und positiven Ausstrahlung überlagert. Halte die positive Stimmung und steigere dein Flirten Schritt für Schritt, um Chemie und Momentum aufzubauen. So kann eigentlich nichts mehr schiefgehen!

3. Achte auf deine Körpersprache

Der nonverbale Kanal, also vor allem deine Körpersprache, transportiert 60 bis 70 Prozent der gesamten Botschaft, wenn wir mit einem anderen Menschen kommunizieren.

Deshalb ist es so wichtig, dass du dir deiner Körpersprache beim Flirten bewusst bist. Wenn das, was du sagst, und das, was dein Körper ausdrückt, nicht zusammenpassen, wird dein Date diese Unstimmigkeit sofort spüren. Schon mal von “gemischten Signalen” gehört? Genau daher kommt der Begriff!

Hier ein paar Empfehlungen für eine durchgehend starke Körpersprache:

Gesicht

Blickkontakt ist für Flirt und Anziehung entscheidend. Er darf länger sein als üblich (sechs bis sieben Sekunden reichen), sollte aber bewusst gesetzt und rechtzeitig gelöst werden. Mit jedem Blickkontakt drückst du dein Interesse aus. Zu wenig davon verpufft, zu viel wirkt schnell aufdringlich.

Wenn du dein Date anlächelst, denk dabei an etwas, das dich wirklich glücklich macht, damit dein Gesicht von selbst aufleuchtet. Ein echtes Lächeln erfasst das ganze Gesicht, nicht nur die Lippen oder die untere Gesichtshälfte. Denk an Menschen, die beim Lachen mit den Augen strahlen: Genau dieses Lächeln solltest du deinem Date zeigen!

Arme

Fast jeder Mann macht regelmäßig die “Arm-Barriere”: Sobald du die Arme vor Brust oder Bauch verschränkst, signalisierst du Unsicherheit und mangelndes Selbstvertrauen, denn unbewusst schützt du damit deine Körpermitte. Halte deine Arme offen und entspannt, um zu zeigen, dass du die Gesellschaft deines Gegenübers genießt.

Füße und Beine

Vermeide es, mit den Füßen zu wippen oder die Beine zu verschränken. Fußwippen verrät überschüssige Energie und Ungeduld. Verschränkte Beine wirken abweisend, und solange deine Beine gekreuzt sind, beeinflusst dich deine eigene Haltung unbewusst negativ, bis du sie ganz bewusst korrigierst.